Wer ist diese Luise?

Hier muss man sich wohl selbst reflektieren…das kann der Mensch ja bekanntermaßen so gut, dass er sich in zu enge Hosen zwängt und bei IQ-Tests im Internet schummelt.

Ich schreibe, was das Betreiben eines Blogs nahe legt, viel. Zusätzlich denke ich auch gelegentlich, was der ganzen Angelegenheit temporär Sinn verleiht. Dazu gesellt sich die Neigung, gerne schon hundertfach besabberte Mikrofone im Gesicht zu haben, was den Gang auf Bühnen mehr als rechtfertigt. Ergebnis: Bühnenliteratur.
Prosa oder Lyrik, Poetry Slam oder Solo, einerlei. Außerdem organisiere und moderiere ich Poetry Slams und Dead or Alive Slams. In Thüringen. Darum kommen noch die Thüringer Ladesmeisterschaften im Poetry Slam 2015 dazu. Ich trage dick auf, oder? Es ist Thüringen, kommt schon!

Wenn mich der unerklärliche Wahn packt, Geld zu benötigen, betätige ich mich als Texterin, Illustratorin, Grafikerin, Workshopleiterin, Kunsthandwerkerin mit Pinsel und Farbe und Bratwurstbräterin. Vielseitig muss der Künstler sein.

Ab diesem Teil muss ich anfangen, in der dritten Person über mich zu sprechen, weil’s privater und cooler ist.

Luise Frentzel verehrt ihre Geschmacksnerven beinahe so sehr, wie ein gutes Buch. Doch anstatt Kochbücher zu schreiben oder gar zu essen, trennt sie, wie alle wichtigen Dinge im Leben, diese beiden Bereich strikt von einander und teilt ihre Freizeit mäßig strukturiert in kochen und lesen auf. Wenn dann noch etwas übrig bleibt von den viel zu knappen 24 Stunden eines Tages, hängen da vorwurfsvoll schnurrende Instrumente an ihrer Wand, die in aller Unregelmäßigkeit bezupft, bestrichen und behämmert (hihihi *inflationärerzwinkersmilie*) werden. Genau wie ihre Freunde.

Ansonsten ist Luise total langweilig, studiert zur Freude eines jeden Studentenwitzes BWL, weil sie dacht, das würde „Besse-Wisser-Literatur“ bedeuten. Luise kann nicht mit Zahlen umgehen. Sie findet sie lediglich hübsch. Außer die 5, da sie diese nicht besonders gut schreiben kann. Ist aber auch egal, denn Wirtschaft kann ja jeder. Genau wie Berlin. Darum wohnt sie auch in Dortmund, denn sie hält den Ruhrpott für das liebenswerteste Fleckchen Erde, das ein Mensch mit Beton erschaffen kann.

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4 Gedanken zu “Wer ist diese Luise?

  1. Luise,

    da du aus Dortmund kommst, schreibe ich sehr langsam.

    Okay, wenn du dann fertig bist mit Eichhörnchen hinterherstarren… jaaa, die sind putzig… neeiiin, du darfst keins haben…

    Darf ich?

    Meine Fresse, in der Zeit, die deine Synapsen brauchen, um eine Verknüpfung herzustellen, damit du nicht überall Eichhörnchen siehst – weil die Welt nun mal nicht nur aus Eichhörnchen besteht – so lange wir noch nicht alle assimiliert sind, was, davon bin ich überzeugt, der geheime Plan dieser oh so knuddeligen und hach, wie flauschigen Bestien ist, nachdem sie auf allen Bäumen ihre Gedankenkontrollapparaturen angebracht haben, weil wir ja nicht aufhören wollen, ihnen die Nüsse wegzuffuttern -, kann ein Sechstklässler Ulysses durcharbeiten und in einem 36stündigen Referat seiner Klasse näherbringen, bevor das Sondereinsatzkommando sich durch die Fenster abseilt, weil zufällig das uneheliche Kind von Wladimir Putin unter ihnen ist, das dringend mit einer eisernen Maske weggeschlossen werden muss, bis an das Ende seiner Zeit, da anhand seiner DNA festgestellt werden würde, dass Putin nicht Putin ist, weil sein und Signore Berlusconis Schönheitschirurg zweifelsohne ein ehemaliger Nazi-Arzt ist, der schon aus Elvis Michael Jackson gemacht hat und zudem bestechlich bis zur Haarspitze, weshalb Herr Putin jetzt Bunga Bunga machen darf und Berlusconi dümmlich grinsend die Umsiedlung von tausenden Menschen nur zum Zweck der Bereicherung einer sehr geringen Minderheit (pssst: Mafia!) bestimmt hat und derzeit noch dümmlicher grinsend bei der Olympiade den Curlerinnen an den Popo fasst, die ihn nur gewähren lassen, da ihr Hintern eh eingefroren ist und sie das gar nicht mitbekommen, zumal ihre Sorgen auch bei ihren Kindern sind, die gerade von einem Sondereinsatzkommando direkt nach Rammstein gebracht worden sind, mit einem Freiflugschein versehen, um in Guantanamo ein gerechtes Verfahren zu bekommen… aber ich schweife ab.

    Ich mag deinen Blog.

    Grüße aus dem Norden
    Philipp

    1. Lieber Philipp,

      du bist ja wohl mal der Oberknaller! Um diesen Kommentar nochmal zu lesen, gebe ich sogar den Versuch auf, meinen Meerschweinchen beizubringen, auf Bäume zu klettern. Die Biester sind noch schwerer von Begriff, als ich. Sei’s drum. Ich danke dir für die scharfsinnige Zusammenfassung unserer aktuellpolitischen Situation, würge den Schreck über diese Erkenntnis runter und bedanke mich höflich für’s Mögen meines Blogs. Weitermachen!

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